Die Kolonialstadt Granada in Nicaragua - nur einer der vielen Höhepunkte dieser Reise

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Eigentlich dachte ich: eine „Reise nach Irgendwo“ könne man nur einmal realisieren. Dann zeigte sich: diese ganze Region, in Zentralamerika und im nördlichen Teil Südamerikas, ist auch ohne Geheimnistuerei hoch attraktiv. Ich kenne sie aus jahrzehntelanger, journalistischer Erfahrung, zurückgehend in die Zeit des Konflikts zwischen Contras und Sandinisten in Nicaragua und die vehementen Phasen der Auseinandersetzungen in Kolumbien. In Nicaragua herrscht jetzt Friede – die Sandinisten sind aber wieder an der Macht, üben diese aber so aus, dass auch die einstigen Gegner sich an der Entwicklung beteiligen können. In Kolumbien ist der Friedensprozess im Gang, d.h. man ist zumindest in Städten wie Cartagena oder Bogotá ebenso sicher, wie in anderen Millionenstädten des lateinamerikanischen Kontinents. Eigentlich dachte ich: eine „Reise nach Irgendwo“ könne man nur einmal realisieren. Beim Panama-Kanal wurde die letzte, gigantische Ausbauphase realisiert – und reist man in diesem Land, stellt man immer wieder, positiv erstaunt, fest, wie nahtlos nahe sich Technik und Natur sind. Keinen Kilometer vom High-Tech-Kanal entfernt herrscht der Dschungel.
Wir reichern die „normalen“ Erfahrungen von Reisenden an durch Begegnungen mit dem Alltag von Menschen, die sich am Rande der Gesellschaft befinden. Etwa in Cartagena: da fahren wir hinaus in ein so genanntes Problemviertel und reden mit Leuten, die sich sozial engagieren. Und in Bogotá schildert uns ein Politologe die Hintergründe des jahrzehntelangen Konflikts.

Vor rund zwei Jahren wagten wir die Verrücktheit eine „Reise nach Irgendwo“ anzubieten – niemand wusste genau, wohin sie führen wird. Sie begeisterte dann so, dass wir uns entschlossen, sie noch einmal durchzuführen – und wieder beurteilten sie die Mitreisenden als hoch attraktiv. Also, warum dann das gleiche Projekt nicht nochmals realisieren?
Die Route führt von Managua bis Bogotá, also von Nicaragua über Costa Rica und Panama nach Kolumbien. Immer innerhalb des hispanisch geprägten Kulturkreises, mit grossartigen Kolonialstädten, mit sehr guten, oft von schönem Kolonialstil geprägten Hotels und mit Naturerlebnissen. Am Schluss wartet der Besuch von Weltklasse-Museen in der Hauptstadt Kolumbiens, dazwischen das Erleben des Panama-Kanals.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

1. Tag / Mi, 21. Februar 2018: Anreise

Flug ab Zürich mit Umsteigen nach Managua. Ankunft gegen Abend.

2. Tag: Managua – Granada

Am Morgen fahren wir zum Loma de Tiscapa, dem einstigen Platz des Präsidentenpalastes, wo wir eine tolle Aussicht geniessen können. Anschliessend reisen wir weiter nach Granada, am Nachmittag besichtigen wir gemeinsam die Stadt.

3. Tag: Granada

Wir fahren zum Nationalpark Vulkan Masaya und besichtigen den aktiven Krater Santiago. Nach dem Besuch der Dörfer Catarina und San Juan de Oriente, kehren wir nach Granada zurück und unternehmen eine Bootsfahrt auf dem Nicaraguasee entlang der beeindruckenden „Isletas“.

4. Tag: Granada – La Fortuna

Auf der Panamericana reisen wir weiter nach Costa Rica. Nach dem Buswechsel und den Grenzformalitäten geht es nach La Fortuna, am Fusse des noch aktiven Vulkans Arenal gelegen.

5. Tag: La Fortuna

Am Morgen besuchen wir den Nationalpark Arenal und unternehmen eine Wanderung auf den Lavafeldern. Anschliessend haben wir die Möglichkeit den Regenwald aus der Vogelperspektive zu erleben. Wir spazieren während einem Rundgang über insgesamt 16 Hängebrücken durch die Baumkronen des Dschungels.

6. Tag: La Fortuna – Tortuguero Nationalpark

Frühmorgens fahren wir über Guapiles in die Gegend von La Pavona. Ab einem kleinen Hafen am Kanal erreichen wir per Boot das kleine Dorf Tortuguero, welches im gleichnamigen Nationalpark gelegen ist.

7. Tag: Tortuguero Nationalpark

Auf einer Kanalfahrt erfahren wir mehr über die vielfältige Flora und Fauna des Tortuguero Nationalparks und haben die Möglichkeit Alligatoren, Faultiere, Leguane, Affen und Vögel aller Art zu beobachten.

8. Tag: Tortuguero Nationalpark – San José

Mit einem Kleinflugzeug fliegen wir am frühen Morgen nach San José. Am Nachmittag fahren wir zum Vulkan Poás Nationalpark. Falls der Vulkan Poás aktiv ist, bleibt der Nationalpark geschlossen und wir unternehmen einen Alternativausflug.

9. Tag: San José – Ciudad de Panamá

Am Morgen besichtigen wir die Hauptstadt Costa Ricas, bevor wir nach Panama weiterfliegen.

10. Tag: Ciudad de Panamá

Mit der originalerhaltenen Eisenbahn fahren wir von der Hauptstadt bis nach Colón. Auf der Rückfahrt mit dem Bus besuchen wir den im Urwald gelegenen Ruinenkomplex San Lorenzo und das Observationszentrum zur Kanalerweiterung. Dort erfahren wir interessante Details zum Panamakanal.

11. Tag: Ciudad de Panamá

Per Boot durchqueren wir den Panamakanal bis nach Gamboa und passieren diverse Schleusen.  Die Rückfahrt erfolgt per Bus, danach unternehmen wir einen Altstadtrundgang im Casco Antiguo.

12. Tag: Ciudad de Panamá – Cartagena

Am Morgen fliegen wir nach Cartagena. Am Abend ist, nach einem kurzen Stadtrundgang, ein Treffen mit einer Person geplant, die Gabriel García Márquez persönlich kannte.

13. Tag: Cartagena

Morgens besichtigen wir die Stadt zu Fuss. Im Anschluss fahren wir in ein Armenviertel und unterhalten uns mit Leuten, die sich sozial engagieren.

14. Tag: Cartagena – Bogotá

Nach dem Flug von Cartagena nach Bogotá und dem Bezug der Hotelzimmer, unternehmen wir einen ersten kurzen Stadtrundgang. Am Abend ist ein Referat von einem deutschsprachigen Professor zu politisch aktuellen Themen des Landes geplant.

15. Tag: Bogotá

Heute besichtigen wir die Stadt mit ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Goldmuseum, und geniessen auf dem Berg Monserrate einen herrlichen Ausblick.

16. Tag: Rückreise

Am Morgen besuchen wir das Boteromuseum, bevor wir zum Flughafen fahren und die Rückreise nach Europa antreten.

17. Tag / Fr, 9. März 2018: Heimkehr

Ankunft in Madrid, wo wir ein Mittagessen geniessen, bevor wir zurück nach Zürich fliegen.


Programmänderungen vorbehalten!

Reisedatum

Mittwoch, 21. Februar bis
Freitag, 09. März 2018
Buchbar

PREIS PRO PERSON
Im Doppelzimmer
CHF 10'980.–
Zuschlag für Einzelzimmer
CHF 1'900.–

Teilnehmer/Innen
14 Personen max.
10 Personen min.

Im Preis inbegriffen
  • Linienflüge in Economy–Klasse
  • Flughafentaxen (Sicherheitsgebühren)
  • Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels
  • Vollpension
  • Ausflüge, Eintritte und Transfers gemäss Programm
  • Experten–Reisebegleitung und Betreuung durch Erich Gysling
  • Treffen mit verschiedenen Experten vor Ort
  • Zusätzliche örtliche Reiseleitung
  • Grosse Trinkgelder (für Reiseleiter und Fahrer)
Nicht inbegriffen
  • Getränke
  • Persönliche Auslagen
  • Nicht im Programm erwähnte Leistungen
  • Kleinere Trinkgelder
  • Reiseversicherung
Zusatzleistung

Gutschein für ein Bahnbillett der 1. Klasse, vom Wohnort (Grenzort Schweiz) zum Flughafen Zürich–Kloten und zurück.

Allgemeine Informationen

DOKUMENTE

Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

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EMPFOHLENE IMPFUNGEN

Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A, Gelbfieber

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TRANSPORT

Bus, Boot, Flug, Zug

WÄHRUNG

In Nicaragua ist der Córdoba Oro (NIC), in Costa Rica der Colón (CRC), in Panama der Balboa (PAB) und in Kolumbien der Peso (COP) im Umlauf.

Empfohlen zur Mitnahme: USD in bar.

Kreditkarten werden mehrheitlich akzeptiert.

 

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TEMPERATUR / KLEIDUNG

Mehrheitlich tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von 20 bis 30°C. In Bogotá ist es kälter, Temperaturen zwischen 13 bis 17°C. Mit Regen ist immer zu rechnen.

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