Gebetsfahnen im indischen Bundesstaat Sikkim

MEIN_INDIEN

In der neuen Reise-Reihe „Mein Land“ besuchen Sie zusammen mit einem Experten/einer Expertin von Background Tours ein Land, das er/sie kennt wie seine Westentasche. Das Besondere an diesen Touren ist, dass Sie zwar wissen mit welchem Experten Sie welches Land bereisen werden, die genaue Reiseroute und das Programm bleiben jedoch geheim. Erst vor Ort erfahren Sie Tag für Tag welche Aktivitäten geplant sind und wie es weiter geht.
Es erwarten Sie spannende Reisen mit verschiedenen Überraschungen, mit interessanten Begegnungen und mit vielen Hintergrundinformationen.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

Von Sonntag, 9. September bis Samstag, 29. September 2018 zeigt Ihnen Peter Isenegger „sein Indien“.

Peter Isenegger, was verbindet Sie mit Indien?

Abgesehen davon, dass ich zehn Jahre in diesem Land gelebt und als Auslandskorrespondent gearbeitet habe: eine Menge toller Erinnerungen und eine Fülle von Begegnungen mit wunderbaren Menschen.

Was empfanden Sie, als Sie zum ersten Mal nach Indien reisten? Wie war Ihr Eindruck?

Ich muss gestehen: Indien war für mich alles andere als Liebe auf den ersten Blick. Im Oktober 1982, nach den ersten 24 Stunden in Bombay, waren alle meine Sinne total überreizt. Am liebsten wäre ich in den nächsten Flieger gestiegen und nach Hause geflogen. Gottseidank hat mich meine Frau, die Indien schon kannte, davon abgehalten. So konnte es zwischen mir und Indien doch noch zu einer Liebesgeschichte kommen.

Wie ist Ihr Eindruck heute, wenn Sie nach Indien reisen? Was hat sich verändert?

Wenn ich heute in Delhi oder Mumbai lande, dann habe ich das Gefühl, in einem völlig anderen Land zu sein. Und in mancherlei Hinsicht sind das Indien der achtziger Jahre und das Indien von heute kaum miteinander zu vergleichen. Nur ein Beispiel: In den achtziger Jahren gab es in Indien zwei Automarken. Den Ambassador und den Padmini. Der erstere war ein Austin-Modell aus den fünfziger Jahren. Der zweite ein Fiat aus den Sechzigern. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen bestand darin, wie ein spassiger indischer Kollege einmal meinte: „Den Padmini kannst du in jedem Dorf reparieren lassen. Den Ambassador musst du in jedem Dorf reparieren lassen.“ Heute wimmelt es im Strassenbild der grossen indischen Städte von modernen und luxuriösen Autos von Toyota, Audi und BMW. Aber auch die müssen nach wie vor den „mobilen Verkehrsteilern“ – gemeint sind damit die heiligen indischen Kühe, die sich mitten auf der Strasse niederlassen – ausweichen. Da hat sich nichts verändert.

Welches war Ihr lustigstes und welches Ihr eindrücklichstes Erlebnis in Indien?

Uhh, davon gibt es so viele. Lustig und eindrücklich zugleich waren häufig die Reaktionen und die Logik der Inder und Inderinnen auf nicht eben glückliche oder geglückte Situationen. Ein typisches Beispiel für eine solche Reaktion kommt im Film „The Best Exotic Marigold Hotel“ vor. Ein Gast beschwert sich beim jungen Hotelbesitzer. Der antwortet: „Glauben Sie mir, am Ende wird alles gut sein! Und wenn nicht alles gut ist, dann ist das einfach noch nicht das Ende!“.

Auf welche Art von Hintergrundinformationen können sich die Reiseteilnehmer freuen?

Ich liebe Geschichte und noch mehr Geschichten. Und Indien ist reich an beiden. Weil ich zwischen meinen Aufenthalten in Indien elf Jahre lang Grossbritannien-Korrespondent für mehrere schweizerische, deutsche und österreichische Medien war, interessiert mich natürlich auch die 300-jährige Geschichte der britischen Herrschaft über Indien; besonders aus den unterschiedlichen Perspektiven der Kolonie und der Kolonialmacht.

Die Reiseroute ist bekanntlich eine Überraschung. Können Sie uns trotzdem einen Höhepunkt der Tour verraten?

Wir sind abseits der heute üblichen Touristenrouten unterwegs. Höhepunkte werden also nicht unbedingt die bekanntesten indischen Gegenden oder historischen Bauten sein, obwohl wir auch davon einige sehen und erleben werden. Die eigentlichen Höhepunkte dieser Überraschungsreise bilden die wunderbaren Landschaften Nordindiens und Begegnungen mit einem aussergewöhnlichen Land und dessen Menschen. Wer spektakuläre Landschaften, Geschichte und Geschichten mag, der wird eine unvergessliche Reise erleben.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Lassen Sie sich auf dieses ungewöhnliche & überraschende Erlebnis ein!

Reisedatum

Sonntag, 09. September bis
Samstag, 29. September 2018
Buchbar

PREIS PRO PERSON
Im Doppelzimmer
CHF 8'790.–
Zuschlag für Einzelzimmer
CHF 1'590.–

Teilnehmer/Innen
16 Personen max.
8 Personen min.

Im Preis inbegriffen
  • Linienflüge in Economy–Klasse
  • Flughafentaxen (Sicherheitsgebühren)
  • Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels
  • Vollpension
  • Ausflüge, Eintritte und Transfers
  • Experten–Reisebegleitung und Betreuung durch Peter Isenegger
  • Zusätzliche örtliche Reiseleitung
  • Grosse Trinkgelder (für Reiseleiter und Fahrer)
Nicht inbegriffen
  • Getränke
  • Persönliche Auslagen
  • Kleinere Trinkgelder
  • Reiseversicherung
Zusatzleistung

Gutschein für ein Bahnbillett der 1. Klasse, vom Wohnort (Grenzort Schweiz) zum Flughafen Zürich–Kloten und zurück.

Allgemeine Informationen

DOKUMENTE

Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Indien ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

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EMPFOHLENE IMPFUNGEN

Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A. Es besteht ein ganzjähriges Malariarisiko, deshalb wird empfohlen sich gegen Mückenstiche zu schützen.

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TRANSPORT

Bus, Zug, Inlandsflug

WÄHRUNG

In Indien ist die Indische Rupie (INR) im Umlauf. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD in bar. Internationale Kreditkarten werden von grösseren Geschäften und Hotels teilweise akzeptiert.

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TEMPERATUR / KLEIDUNG

Im September bewegen sich die Temperaturen in Indien zwischen 15 bis 34°C.

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