Elisabeth Kaestli Conrad

Nach der Dolmetscherausbildung an den Universitäten Genf und Triest und der journalistischen Ausbildung bei der Schweizerischen Depeschenagentur arbeitete Elisabeth Kaestli für zahlreiche Medien, u.a., Tages-Anzeiger Zürich, Radio DRS (heute SRF). Schwerpunktthemen waren Gesellschaft und Politik, Frauenfragen, Umwelt. Ab 1997 bereiste sie als Mitarbeiterin des Pressebüros Flüchtlingsinformation (Gertrud Kurz Stiftung) und ab 2000 freiberuflich mehrmals die Länder des ehemaligen Jugoslawien. In drei ihrer Bücher porträtierte sie Menschen aus Kosovo und Region: „Frauen in Kosova – Lebensgeschichten aus Krieg und Wiederaufbau“, „Gräben und Brücken – Freundschaften vor und nach den Kriegen im Balkan“ und „7 Brüder, 7 Schwestern – eine kosovarische Familie in der Welt“, alle Limmat Verlag Zürich.

Kosovo wurde für sie wie für ihren Mann Heini Conrad zur zweiten Heimat.
Weitere Erfahrungen sammelte sie als Teammitglied und Seminarleiterin in der Leitung des Seminarhauses Salecina in Maloja, als Umweltberaterin und Zuständige für Öffentlichkeitsarbeit im Ökozentrum Bern und als Reiseleiterin von Studienreisen in Sardinien und Kosovo.