Bruno Kaufmann

Bruno Kaufmann wuchs als viertes von fünf Kindern im aargauischen Zofingen auf. Er studierte an den Universitäten von Zürich, Uppsala, Göteborg und Hawaii Nordische Sprachen, Politikwissenschaften, Osteuropäische Geschichte und Friedensforschung.
Seit 1990 berichtet er für das Schweizer Radio- und Fernsehen aus Nordeuropa. In dieser Rolle hat Bruno Kaufmann die Länder und Regionen seines Berichterstattungsgebietes (von Grönland bis Litauen) intensiv bereist.
Als schwedisch-schweizerischer Doppelbürger und Politikwissenschaftler leitete und koordiniert Kaufmann Institute zum Thema partizipative und direkte Demokratie: er ist Präsident des „Initiative and Referendum Institute Europe“, Ko-Präsident des „Global Forum on Modern Direct Democracy“ und Direktor für Internationale Zusammenarbeit der „Schweizer Demokratiestiftung“.
Acht Jahre lang gehörte Kaufmann einer schwedischen Stadtexekutive an, wo er in Falun für Fragen der Bürgerbeteiligung sowie Wahlen und Abstimmungen zuständig war. Er berät staatliche und nicht-staatliche Organisationen wie die EU, UN, Weltbank und Korea Democracy Foundation zu Demokratiefragen und hat zahlreiche Bücher und Schriften publiziert.

Seit Jahrzehnten ist Bruno Kaufmann nicht nur als Journalist unterwegs, sondern auch als Reiseleiter. Sein besonderes Interesse gelten aktuellen politischen Entwicklungen, Demokratiefragen, Minderheitenvölker und Inseln weltweit. 2017/18 unternahm er in seiner Rolle als „Globaler Demokratiekorrespondent“ des SRG-Auslanddienstes swissinfo eine 200-tägige Reise in 100 Städte rund um den Globus. Dazu begleitet er mehrmals pro Jahr ausländische Delegationen über Abstimmungssonntage durch die Schweiz.
Bruno Kaufmann lebt mit seiner Frau Elisabeth, die international als Yogalehrerin tätig ist, in der schwedischen Kleinstadt Arboga, wo 1435 das erste Parlament des Landes zusammenkam. Die beiden Töchter der Familie studieren an der Universität Uppsala.