Chiwa

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Zwei Drittel des Landes sind Wüste, doch grün und in neuem Repräsentationspomp erstrahlt die moderne Hauptstadt Taschkent, Regierungssitz des autoritären Präsidenten Islom Karimov und wirtschaftliches Zentrum. Usbekistan blickt aber auch auf ein reiches kulturelles Erbe, die alten Oasenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand. Sie prägen die junge nationale Identität der  usbekischen Republik. Viele Usbekinnen und Usbeken sind stolz auf ihre Moscheen, Medressen und Mausoleen. Für uns sind es architektonische Juwelen, umweht vom Wüstenwind, fast wie ein Märchen aus 1001 Juwelen, umweht vom Wüstenwind, fast wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Nacht. Doch nicht alles ist märchenhaft. Das sowjetische Erbe prägt und belastet die Republik bis heute. Unterwegs sehen wir Baumwollmonokulturen, sie führten zur Aralsee-Katastrophe. Auch das exklusive Savitsky Museum in Nukus, in der Wüste von Karakalpakistan erinnert an sowjetische Zeiten. Hier sehen wir grossartige Gemälde der russischen und usbekischen Avantgarde, die damals nur weit weg von Moskau in Zentralasien entstehen und ausgestellt werden konnten. Usbekistan ist schillernd, voller Gegensätze. Lehmbauten. Sand. Pulsierendes Grossstadtleben. Farbenprächtige Basare mit Seidenstoffen und Düften des Orients. Nach all den Eindrücken lassen wir uns immer wieder auch in privatem Rahmen kulinarisch verwöhnen, etwa mit dem usbekischen Nationalgericht Plow. 

Usbekistan – ein junger Staat zwischen Tradition und Moderne. Jugendliche in Jeans am Handy gehören in den UNESCO Welterbestätten Chiwa, Buchara, Samarkand ebenso zum Strassenbild wie die türkisen Kuppeln und geometrischen Mosaike aus den geschichtsträchtigen Zeiten der Seidenstrasse. Wir bewundern islamische Bauwerke, befassen uns unterwegs aber auch mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Fragen des heutigen Usbekistan – im Kontext von Zentralasien.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

1. Tag / Fr, 15. September 2017: Anreise

Flug ab Zürich nach Taschkent.

2. Tag: Taschkent – Nukus

Nach Ankunft am frühen Morgen Transfer zum Hotel. Anschliessend erkunden wir Taschkent. Wir besuchen das Museum der Geschichte Usbekistans, widmen uns der sowjetischen Nachkriegsarchitektur und trinken Tee in einer berühmten Keramik Werkstatt. Am Abend Flug nach Nukus.

3. Tag: Nukus – Chiwa

Am Morgen besichtigen wir das Museum von Igor Savitsky, welches eine der umfangreichsten und bedeutendsten Gemäldesammlungen der russischen und usbekischen Avantgarde beherbergt. Anschliessend fahren wir durch Wüstengebiete Karakalpakistans nach Chiwa und besuchen unterwegs Toprak Kala, eine bedeutende Festung aus der Kuschan-Zeit.

4. Tag: Chiwa – Buchara

Im Schutze mächtiger Lehmmauern erleben wir die Altstadt Itchan Kala von Chiwa, mit ihren Medressen, Moscheen, Mausoleen, Palästen sowie einem lokalen Basar. Gegen Abend fahren wir nach Urgench und fliegen nach Buchara.

5. Tag: Buchara

Heute widmen wir uns der Stadt Buchara, die seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und einst ein bedeutender Warenumschlagplatz der Seidenstrasse war. Wir besichtigen die eindrücklichsten Wahrzeichen dieser Oasenstadt, wie die Festung Ark, Chor Minor, diverse Medressen und Moscheen und den antiken Seidenmarkt.

6. Tag: Buchara

Weitere Besichtigungen in Buchara, wie die Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara Sitorai Mhi-Khosa und das Bahauddin Naqhsbandi Mausoleum. Am Abend geniessen wir ein traditionelles Abendessen bei einer usbekischen Familie.

7. Tag: Buchara – Samarkand

Frühmorgens Zugfahrt nach Samarkand. Die Stadt ist eines der ältesten Kulturzentren der Welt und lag einst im Schnittpunkt alter Karawanenstrassen. Transfer zum Hotel mit anschliessender Stadtrundfahrt. Am Nachmittag besichtigen wir das Gur-Emir Mausoleum, den Registan, der als einer der schönsten Plätze der Welt gilt und die Kunstgalerie „Happy Bird“ des Künstlers Sharipov.

8. Tag: Samarkand

Wir erkunden weitere Höhepunkte von Samarkand, wie das Ulugbek Observatorium und die grösste Kuppelmoschee des Orients Bibi Khanum. Anschliessend besuchen wir etwas ausserhalb der Stadt die Ruinen der einstigen sogdischen Hauptstadt Afrosiab und machen einen Abstecher zu einer Teppichfabrik.

9. Tag: Samarkand – Taschkent

Besichtigung des Feuertempels und der traditionellen Totenstätte der Zoroastrier, der grossen Moschee in der Stadt selbst – und dann gibt es freie Zeit. Man kann sich problemlos zu Fuss zurechtfinden.

10. Tag / So, 24. September 2017: Rückreise

Am frühen Morgen Rückflug in die Schweiz.

 

Programmänderungen vorbehalten!

 

 

Reisedatum

Freitag, 15. September bis
Sonntag, 24. September 2017
Buchbar

PREIS PRO PERSON
Im Doppelzimmer
CHF 4'880.–
Zuschlag für Einzelzimmer
CHF 275.–

Teilnehmer/Innen
16 Personen max.
08 Personen min.

Im Preis inbegriffen
  • Linienflüge in Economy–Klasse
  • Inlandflüge in Economy-Klasse
  • Flughafentaxen (Sicherheitsgebühren)
  • Unterkunft in Mittelklassehotels
  • Vollpension
  • Zugfahrten (1. Klasse)
  • Ausflüge, Eintritte und Transfers gemäss Programm
  • Experten–Reisebegleitung und Betreuung durch Helen Stehli Pfister
  • Zusätzliche örtliche Reiseleitung
  • Visagebühren (Einholen der Visa und Gebühren)
  • Grosse Trinkgelder (für Reiseleiter und Fahrer)
Nicht inbegriffen
  • Getränke
  • Persönliche Auslagen
  • Kleinere Trinkgelder
  • Reiseversicherung
Zusatzleistung

Gutschein für ein Bahnbillett der 1. Klasse, vom Wohnort (Grenzort Schweiz) zum Flughafen Zürich–Kloten und zurück.

Allgemeine Informationen

DOKUMENTE

Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Usbekistan ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

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EMPFOHLENE IMPFUNGEN

Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

TRANSPORT

Bus, Inlandsflug, Zug

WÄHRUNG

In Usbekistan ist der Usbekistan-Som (UZS) im Umlauf. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD.

Kreditkarten werden nur vereinzelt in Hotels akzeptiert.

 

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TEMPERATUR / KLEIDUNG

In Usbekistan herrscht kontinentales Klima. Die Tagestemperaturen können zwischen 15 und 35°C variieren. Bei der Kleidung ist auf die muslimische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.

 

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