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Dr. Klemens Pütz

 
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Klemens Pütz, geboren in Bonn, arbeitete nach seiner Schulzeit zunächst als Tierpfleger im Zoologischen Garten in Frankfurt/Main, später als medizinisch-technischer Assistent am Klinikum Steglitz in Berlin.

Im Jahre 1983 nahm er an der Universität Berlin das Studium der Biologie auf, welches er dann an der Universität Kiel fortführte. Nach seinem Diplom 1989 wechselte er als wissenschaftlicher Angestellter in die deutsche Pinguin-Forschungsgruppe am Institut für Meereskunde an der Universität Kiel. Im Verlauf seiner nun folgenden Forschungstätigkeit führte er zahlreiche Expeditionen in die Antarktis und auf verschiedene subantarktische Inseln durch. Den Schwerpunkt seiner Studien bildeten Untersuchungen zur Ernährungsökologie von Kaiser- und Königspinguinen, worüber er auch 1993 promovierte. Zusätzlich war er an Forschungsprogrammen beteiligt, die sich mit der Ökologie und Physiologie diverser anderer Pinguinarten, Wanderalbatrossen, Weddellrobben und Südamerikanischen Seelöwen beschäftigten.

Von 1997 bis 2001 lebte er auf den Falkland-Inseln und arbeitete als Fischerei-Inspektor und wissenschaftlicher Berater von Falklands Conservation. In dieser Zeit war er auch Gründungsmitglied des Antarctic Research Trust, für den er seitdem als Stiftungsrat und wissenschaftlicher Direktor tätig ist. Von 2001 bis 2003 untersuchte er an der Vogelwarte Hiddensee die Steuerung des Vogelzugs am Beispiel der Heringsmöwe. Heute lebt er mit seiner Familie in Bremervörde und untersucht das Wander- und Tauchverhalten von Pinguinen im Südpolarmeer. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren regelmäßig als Lektor und Expeditionsleiter auf verschiedenen Expeditionsschiffen in der Antarktis tätig.

Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen sind das Ergebnis seiner langjährigen Forschungstätigkeit, darüber hinaus ist er Ko-Autor eines Reiseführers für die Antarktis, die Falkland-Inseln und Südgeorgien.

Eigene Publikationen
Christine Reinke-Kunze/Klemens Pütz: Antarktische Halbinsel, Falkland Inseln, Südgeorgien –
Reisebegleiter. Antarctic Research Trust 2005
ISBN 3-033-00606-X


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Im Allgemeinen assoziiert man mit den Falkland Inseln nur den Anglo-Argentinischen Krieg von 1982, der den traurigen Höhepunkt einer insgesamt bewegten Geschichte darstellt.

Unter Naturfreunden sind die Falkland Inseln wegen der reichhaltigen Fauna aber auch als das „Galapagos des Südens“ bekannt. Beide Faktoren, die Historie und die reichhaltige und teilweise noch unberührte Natur, machen die Falklands zu einem intressesanten und lohnenswerten Ziel...
 
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