Erich Gysling

Erich Gysling ist Moderator und Redaktor der Sendung „Standpunkte“ auf Presse-TV der Neuen Zürcher Zeitung, Chefredaktor des in sechs Sprachen jährlich erscheinenden Buchs „Weltrundschau“ und Autor für Zeitungen wie Neue Zürcher Zeitung, Aargauer Zeitung und Berner Zeitung. In seiner Funktion als Präsident von „Forum Ost-West“ befasst er sich intensiv mit Osteuropa und der Region der ehemaligen Sowjetunion (GUS), und als Fachjournalist für Nahost publiziert er regelmässig über die Politik arabischer Länder und Irans sowie über die islamische Herausforderung
Erich Gysling, 1936 geboren, besuchte die Schulen in Zürich und studierte in Wien Kulturgeschichte. Schwerpunkt: Zensur im 19. Jahrhundert. Über dieses halbpolitische, halbkulturelle Gebiet fand er den Weg in den Journalismus. Er war erst für die Tageszeitung „Düsseldorfer Mittag“ und den Radio-Sender „RIAS“ (Berlin) tätig, dann für die Tagesschau des Schweizer Fernsehens. 1964 wurde er Leiter der damals noch kleinen deutschsprachigen Tagesschau-Redaktion, 1968 Leiter des Ausland-Ressorts und damit auch Mitbegründer der Sendung „Rundschau“. 1972 wechselte er als Chef des Ausland-Ressorts zur „Weltwoche“, kehrte zehn Jahre später zum Fernsehen zurück und übernahm dort 1985 die Funktion des Chefredaktors für den gesamten Informationsbereich und gleichzeitig des Leiters der Tagesschau. 1990 wollte er sich wieder an die „journalistische Front“ begeben und übernahm die Leitung der „Rundschau“. Von 1994 bis 1996 Chefkommentator für politische Ereignisse, seither, wie erwähnt, Moderator und Redakteur von „Standpunkte“ für NZZ-Presse-TV, Chefredakteur der „Weltrundschau“ und in freier Form für‘s Fernsehen tätig (u.a. eine Dokumentarsendung über Anti-Personen-Minen in Angola für den Sender „arte“ und Teilnahme an politischen Diskussionssendungen bei TV-Sendern). Kommentator für Nahost für mehrere Tageszeitungen.
Erich Gysling absolvierte während der journalistischen Karriere ein Arabisch-Studium und verfasste, nach intensiver Beschäftigung mit dem nahöstlichen Raum, drei Bücher über dieses Thema („Arabiens Uhren gehen anders“, „Zerreissprobe in Nahost“, „Krisenherd Nahost“, bei den Verlagen Fromm / Osnabrück; Benziger, Zürich; und Buchverlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich). Weitere Buchpublikationen: „Stunde der Wahrheit für die Schweiz“; „USA – Europa, Magnetfeld von Ungleichen“.
