Dr. Georg Brunold

Dr. Georg Brunold; (55, aus Arosa) studierte Philosophie, Soziologie und Psychologie (Promotion in Zürich 1982). Als freier Journalist war er 1983/84 von Kairo aus und anschliessend für ein Jahr von Tanger, Marokko, aus tätig, bevor er 1987 in die Auslandredaktion der „Neuen Zürcher Zeitung“ eintrat. 1991-1995 war Brunold Afrikakorrespondent der NZZ mit Sitz in Nairobi, Kenya. 1996 – 2003 war er Stellvertretender Chefredaktor der Kulturzeitschrift „du“ in Zürich. Seit 2004 lebt er als freier Autor, Reporter und Berater mit seiner kenyanisch-schweizerischen Familie wieder in Kenya.
Brunold schrieb ausserdem u. a. für „Die Zeit“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Die Weltwoche“, „GEO“, „Lettre International“, „Merkur“, „Rowohlts Literaturmagazin“, „Der Alltag“, „Der Rabe“.
Er veröffentlichte eine Reihe Bücher über die arabische Welt und Afrika, darunter „Sandrosen. Orientalische Reportagen“ (Rowohlt 1987), "Nilfieber. Der Wettlauf zu den Quellen" (1993) und "Afrika gibt es nicht. Korrespondenzen aus drei Dutzend Ländern" (1994). 1999 veröffentlichte er mit Klaus Hart und R. Kyle Hörst: „Fernstenliebe. Ehen zwischen den Kontinenten“. Sein neuestes Buch erschien im Mai 2006: "Ein Haus bauen. Besuche auf fünf Kontinenten". Im Juni 2008 erschien – von Brunold herausgegeben, eingeleitet, übersetzt und mit den nötigen Anmerkungen versehen – Winston Churchills frühes Werk über den Sudan erstmals auf deutsch: „Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi“ (Original: „The River War“, London 1899). Mit Ausnahme des ersten Titels erschienen alle bei Eichborn in der von Hans Magnus Enzensberger herausgegebenen Reihe „Die Andere Bibliothek“. Für diese übersetzte Brunold 1986 mit Victor Kocher aus dem Arabischen Mohamed Choukris Roman “Das nackte Brot“.
