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Urs Gösken

 
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Urs Gösken, lic. phil., hat in Zürich Islamwissenschaft, Latein und Griechisch studiert. Während des Studiums arbeitete er für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz als Übersetzer für Arabisch und Persisch in Jordanien, Iran und dem Irak.

Es folgten längere Studien- und Arbeitsaufenthalte in Isfahan, der Türkei, Ägypten und Usbekistan. Urs Gösken doktorierte an der Universität Zürich zum Thema «Tendenzen der Westwahrnehmung bei iranischen Intellektuellen». Für die Bearbeitung der Märchensammlung «Drei Säcke voll Rosinen» aus dem Irak erhielt er 2002 gemeinsam mit Najim A. Mustafa den Rattenfänger-von-Hameln-Literaturpreis. Für Background Tours leitet er Kulturreisen nach Marokko, Andalusien, in den Libanon sowie nach West- und Zentralasien.

Im Weiteren ist er Persischdozent an der Universität Bern und hält Vorlesungen an der Volkshochschule Zürich über islamkundliche Themen.

Islamische Kalligraphie: Eine moderne Kunst mit Tradition - Von Urs Gösken

Vom kunstgeschichtlichen Standpunkt aus gesehen, handelt es sich bei der Kultur des Islam um eine derjenigen Weltkulturen, in deren Kunstschaffen einst und heute die Kalligraphie (wörtlich: „die Kunst des schönen Schreibens“) entscheidende Bedeutung geniesst. Diese Bedeutung sowie Entstehung und Entwicklung der Kalligraphie im Islam hängen dabei wesensmässig mit Grundzügen der islamischen Religion selbst zusammen.


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Hintergrundbericht:
Geschichtsmächtige Aspekte des Staatsdenken im Islam
Die vorgesehene politische Neuordnung des Irak hat in der islamischen Welt die Auseinandersetzung um ideale oder zumindest geeignete politische Konzepte in Theorie und Praxis ein weiteres Mal intensiviert.
"Geschichtsmächtige Aspekte des Staatsdenkens im Islam"
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Byzanz - Konstantinopel - Istanbul
Seit die steinzeitlichen Siedlungen der Gegend von kupferzeitlichen ummauerten Städten abgelöst wurden, diente der Bosporus als Handelsroute zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer. Wie umkämpft die Kontrolle über diese Verbindungen war, spiegelt sich auch in mancher Sage des griechischen Altertums, etwa von der Fahrt der Argonauten durch die gefährlichen Symplegaden, die beiden Felsen der Meerenge, die unversehens zusammenschlagen und durchfahrende Schiffe zermalmen können, und man mag darin eine mythische Erinnerung an eben jene kupferzeitlichen Städte sehen, die über jene Route wachten – z.B. das legendäre Troja!
Byzanz - Konstantinopel - Istanbul: Weltstadt zwischen den Welten
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