Helen Stehli Pfister

Helen Stehli Pfister war viele Jahre stv. «DOK/SRF»-Redaktionsleiterin und hat auch  zahlreiche eigene «DOK»-Filme realisiert. Seit ihrer Pensionierung 2015 ist sie freischaffende Dokumentarfilmerin.

Für ihre Reportagen, Spezialsendungen und «DOK»-Filme hat die fliessend russisch sprechende TV Journalistin seit Ende der 80er Jahre immer wieder weite Gebiete der ehemaligen Sowjetunion bereist, wie Russland, Sibirien, Weissrussland, Kirgistan, 2012 für die DOKserie „Seidenstrasse“ Georgien und Aserbaidschan. Mehrfach auch die Ukraine, aktuell für ihren neuesten Dokumentarfilm „Ukraine trotz allem“ (2016 DOK/SRF). 

Für ihre Arbeit gewann Helen Stehli Pfister verschiedene Auszeichnungen, unter anderem 2011 den AIB (Association for International Broadcasting)-Award für ihren Film «Das Model und die Ärztin – Hilfe für Kinder in Kirgistan», 2007 den Alstom Journalistenpreis für den Film «Tschernobyl und die Schweiz».



Land, Leute und den sowjetischen Alltag lernte sie während ihres Slawistikstudiums als Reiseleiterin in Moskau, im Kaukasus und in Zentralasien kennen. Ihr halbjähriger Studienaufenthalt zu Breschnews Zeiten in Leningrad vertiefte den Blick auf die Sowjetrealität. Das Interesse an den sozialen, kulturellen und politischen Veränderungen in den postsowjetischen Staaten hat sie seither nie mehr losgelassen.

Als Stiftungsrätin der Umweltorganisation Green Cross setzt sie sich für Projekte ein, die eine Zukunft ohne Umweltgifte anstreben.

Helen Stehli Pfister ist in Kilchberg bei Zürich aufgewachsen, ist verheiratet in Zürich und hat eine erwachsene Tochter und einen erwachsenen Sohn.